Ewa!?

An einem beschaulichen Mittwoch im Mai 1974 verschlug es mich in meine Geburtsstadt - ganz ohne Stern und drei heilige Männer, aber dafür pünktlich zu Kaffee & Kuchen.

Diese Affinität zu Gebäck (und diversem anderem Süßkram) verspüre ich leider auch heute noch, was meine Hüften sehr bedauern.

 

Hier lebe ich unter einem Dach mit Hund, Katz und Maus.

Viel schöne Gegend, gute Luft (meistens) und ein Völkchen für sich.

 

Bücher haben mich früh geprägt.

Damit beginnend, dass ich, laut vor mich hinlesend und im zarten Alter von sechs, im Wohnzimmer meiner Eltern saß und sie sich schmunzelnd darüber amüsierten.

 

Die ersten eigenen kleinen Erzählungen entstanden - wie bei so vielen Autoren - in meinen Schulheften, natürlich vorzugsweise während der Unterrichtsstunden. Mathe, Geschichte, Physik ... für mich völlig überbewertet.

 

Der Grundstein war gelegt.

Ich wollte Geschichten schreiben, über die große Liebe, die weite Welt und das allumfassende Glück. Natürlich fanden die Dinger reißenden Absatz bei meinen Schulfreundinnen und ich träumte mich in eine rosige Zukunft ... Schriftstellerin ... meine eigenen Bücher ...  ein Traum.

 

Mit dem Kopf in den Wolken und dem Herz voller Träume schickte ich eine meiner Kurzgeschichten an einen Verlag ...

... und erhielt natürlich prompt eine Absage:

"Wir verlegen nur namhafte Autoren.“

Boom!

Die Seifenblase platzte und ich wagte keinen weiteren Vorstoß dieser Art.

 

Also lernte ich etwas "Anständiges".

Die Schreiberei blieb ein Hobby und mit den Jahren verlor ich es sogar aus den Augen.

Nach langer Abstinenz fand ich dennoch irgendwann zurück zu meinen Wurzeln.

 

Natürlich ist die Schreiberei nicht alles im Leben ... Leben ist bunt ... aber sie macht einen Großteil davon aus.

Man kann seine Träume aus den Augen verlieren, aber meist finden sie uns doch wieder.

 

Ich möchte ...


... Geschichten schreiben, an denen auch andere sich erfreuen.

... von fremden Welten erzählen und in Länder verreisen, die ich nur mit dem Finger auf der Landkarte besucht habe.

... meinen Protagonisten das Laufen und Sprechen beibringen, um ihnen ein eigenes Leben zu schenken.

... am Ende der Geschichte mit einem guten Gefühl den letzten Punkt setzen.



Es wird mir nicht immer gelingen, es wird auch nicht jedem gefallen.

Doch wenn es nur ein paar Menschen gibt, denen ich wenigstens einen Tag in ihrem Leben ein Lächeln auf die Lippen zaubere, dann hat es sich auf alle Fälle gelohnt.

 

Wer mag, geht diesen Weg mit mir und wir reisen gemeinsam zu exotischen Schauplätzen, an denen die Heldinnen und Helden meiner Geschichten sich in das Chaos ihres Lebens stürzen, um ihre große Liebe zu finden ...

 

... und wer weiß, was uns dort noch alles erwartet.